Haslinger, Josef


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JOSEF HASLINGER JOHANN STRAUSSGASSE 26 A-1040 WIEN
Tel.: 0043-1-504 4373 Fax: 0043-1-504 5444 E-Mail: josef.haslinger@aon.at


Beruflicher Werdegang

Am 5. Juli 1955 in Zwettl, Niederösterreich, geboren. Sängerknabe im Zisterzienserkloster von Stift Zwettl.

1969: Öffentliches Gymnasium in Horn.

1973: Reifeprüfung. Beginn des Studiums der Philosophie, Theaterwissenschaft und Germanistik in Wien.

1976 bis 1992 Mitherausgeber der Literaturzeitschrift WESPENNEST.

1980: Promotion zum Dr. phil.

Publikation des Erzählungsbandes DER KONVIKTSKAKTUS bei der AutorenEdition in München.

1981: Organisation und Durchführung des internationalen Symposions KOMMT DIE ROMANTIK WIEDER, im Auftrag der Wiener Festwochen. Herausgabe der Dokumentation als WESPENNEST-Band

Überarbeitung und Publikation der Dissertation DIE ÄSTHETIK DES NOVALIS im Hain-Verlag, Königstein/TS.

1982: Arbeit an einem Roman.

1983: Organisation und Durchführung des internationalen Symposions LITERATUR UND MACHT zum 50. Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten. Herausgabe der Dokumentation als WESPENNEST-Band.

Im Sommer dreimonatiger Aufenthalt im Literarischen Colloquium Berlin. Stipendium des Berliner Senats.

l993/94: Einjähriger Lehrauftrag am philosophischen Institut der Gesamthochschule Kassel mit Vorlesungen und Seminaren zu den Themen ROMANTISCHE ÄSTHETIK, NATURPHILOSOPHIE und ERNST BLOCH.

1984: Gemeinsam mit Karl-Markus Gauß Herausgabe der Gedichte von Hugo Sonnenschein (Sonka) DIE FESSELN MEINER BRÜDER im Carl Hanser Verlag, München.

1985: Publikation der Novelle DER TOD DES KLEINHÄUSLERS IGNAZ HAJEK im Luchterhand Verlag, Darmstadt.

1986 bis 1989 Generalsekretär der GRAZER AUTORENVERSAMMLUNG.

1986 bis 1995 gemeinsam mit Dr. Kurt Neumann Organisator der WIENER VORLESUNGEN ZUR LITERATUR. Herausgabe mehrerer Dokumentationsbände dieser Vorlesungsreihe.

1987: Publikation von POLITIK DER GEFÜHLE. EIN ESSAY ÜBER ÖSTERREICH im Luchterhand Verlag, Darmstadt.

1988: Aufführung der politischen Revue KARFREITAG 1. MAI in Wien.

Im Sommersemester Lehrauftrag an der Universität Innsbruck mit Vorlesungen zu den Organisationsformen der literarischen Öffentlichkeit in Österreich.

Herausgabe des ROT-WEISS-BUCHES im gangan-Verlag mit Texten zu Österreich.

1989: Max Kade German WRITER-IN-RESIDENCE am Oberlin College in Ohio. Kurs zur österreichischen Gegenwartsliteratur.

1990: Im Sommersemester Vorlesungen über THEORIE UND PRAXIS DER REALISTISCHEN LITERATUR am Germanistischen Institut der Universität Wien.

Publikation des Essaybands WOZU BRAUCHEN WIR ATLANTIS im Löcker
Verlag, Wien.

Im Wintersemester Gast-Professor am Oberlin College, Ohio. Kurse über deutschsprachige Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.

1991: Im Sommersemester Gast-Professor an der State University in Bowling Green, Ohio. Kurse über WIEN UM 1900 und zur österreichischen Gegenwartsliteratur.

Reisen und Vorträge an verschiedenen Universitäten der USA.

Wöchentliche Kolumne in der österreichischen Zeitung AZ (vormals Arbeiterzeitung)

1992: Publikation des Essaybandes DAS ELEND AMERIKAS. 11 VERSUCHE ÜBER EIN GELOBTES LAND im S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main.

Mitbegründer und Sprecher der antirassistischen Plattform SOS-MITMENSCH. Mitarbeit an Organisation und Durchführung des Lichtermeeres gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

1993: Arbeit am Roman OPERNBALL.

Publikation von LEBEN IN DER ASCHE. TRÜMMERJAHRE IN WIEN 1945-1948. Mit Fotos von Otto R. Croy. Unter Mitarbeit von Gerhard Jagschitz. Verlag Kremayr & Scheriau, Wien.

Publikation der CD AMERIKA. EIN REISE-EPOS FÜR EINE STATARISCHE STIMME UND ZWEI ZÜGELLOSE ZUGPOSAUNISTEN. Gemeinsam mit Bertl Mütter (Posaune/Stimme) und Werner Puntigam (Posaune/Stimme) im Verlag Buchkultur und beim Label Extraplatte (EX 17OCD) in Wien.

1994: Teilnehmer am INGEBORG BACHMANN WETTBEWERB in Klagenfurt.

Teilnehmer am INTERNATIONAL WRITING PROGRAM in Iowa City, USA. Fiction-Workshop in Zusammenarbeit mit dem WRITERS WORKSHOP der University of Iowa, dem ältesten Schriftstellerprogramm der USA.

Vorträge und Lesungen an verschiedenen US-Universitäten.

1995: Publikation des Romans OPERNBALL im S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main.

1996: Berufung an die Professur für Literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig. Publikation des Essaybands WOZU BRAUCHEN WIR ATLANTIS im S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main.

1997: Lehrtätigkeit in Leipzig.

Artikel in SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, DIE ZEIT, FREITAG u.a.

1998/99: Im Rahmen eines zweijährigen Sonderurlaubs von der Universität Leipzig Übersiedlung nach New York. Arbeit am Roman DAS VATERSPIEL.

Regelmäßige Kolumne in der Schweizer Wochenzeitung DIE WELTWOCHE.

2000: Wiederaufnahme der Professur am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Publikation des Romans DAS VATERSPIEL im S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main.

2001: Publikation des Essaybands KLASSE BURSCHEN im S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main.


Stipendien und Preise:

1980: Theodor Körner Preis
1982: Österreichisches Staatsstipendium für Literatur
1984: Förderungspreis der Stadt Wien
1985: Stipendium des Deutschen Literaturfonds e.V.
1988: Österreichisches Dramatikerstipendium
1993/94: Elias Canetti Stipendium der Stadt Wien
1994: Stipendium des Deutschen Literaturfonds e.V.
2000: Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels, Preis der Stadt Wien für Literatur
2001: Preis der Litera-Tour Nord




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